Eine Psychotherapie ist dazu da, um Menschen zu helfen. Umso schlimmer, wenn Betroffene hier Rassismus erleben. Ein Interview mit der Mainzer Psychologin Dr. Nora Hettich-Damm.
Danke für dein Feedback, ich denke halt dass in der Therapie generell Interesse an der Person da ist um diese zu verstehen bzw zu therapieren, darum in desem Context eher als wertungfrei und als Teil der Therapie zu betrachten.
Es ist ja, immer noch nicht ganz abwägig dass jemand die Kindheit in einem anderen Land verbracht hatte und damit evtl. Therapierelevant und bei anderer ethnischer Herkunft drängt sich das warscheinlich auf.
Heißt nicht dass es nicht schlechte bzw rassischtische Therapeuten gibt, meine Frau aber auch Bekannte hatte da sehr viel schon erleben müssen leider.
Ich glaube das kommt sehr auf die Therapeut:innen an. Ich bin weiß, aber kann das aus ner trans-Perspektive nachvollziehen. Es gibt so viele Ärzt:innen, Psychiater:innen, Therapeut:innen, etc, die ihren Job in dem Moment echt scheiße ausführen und statt professionell zu bleiben, ihrer eigenen Neugier und damit Machtposition freien Lauf lassen. Ich wurde so oft schon aus dem nichts heraus völlig unangebrachte Fragen zu meinen Genitalien und so gefragt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das mit rassistischen Fragen genauso läuft. Generell fühlen sich Menschen der Dominanzgesellschaft regelmäßig dazu berufen, alles über eine Person zu erfahren, die sie als anders/fremd wahrnehmen. Es gab immer wieder Menschen, die dann richtig empört waren, dass ich jetzt gerade nichts zu meinen OPs oder so erzählen will. Im ärztlichen/therapeutischen Setting sollte das nicht vorkommen, tut es aber leider viel zu oft. Und das ist dann noch schlimmer für dich als betroffene Person, weil das sind ja eigentlich die Leute, die dir professionell helfen sollten, an die du dich im Vertrauen wendest. Gerade Therapie ist ja eigentlich ein Ort, wo du als erwachsenen Person noch mal bedingungslose Liebe bekommen kannst und dein:e Therapeut:in immer auf deiner Seite stehen sollte. Aber das wird natürlich ausgehebelt, wenn du von dieser marginalisiert und geothert wirst…
Danke für dein Feedback, ich denke halt dass in der Therapie generell Interesse an der Person da ist um diese zu verstehen bzw zu therapieren, darum in desem Context eher als wertungfrei und als Teil der Therapie zu betrachten.
Es ist ja, immer noch nicht ganz abwägig dass jemand die Kindheit in einem anderen Land verbracht hatte und damit evtl. Therapierelevant und bei anderer ethnischer Herkunft drängt sich das warscheinlich auf.
Heißt nicht dass es nicht schlechte bzw rassischtische Therapeuten gibt, meine Frau aber auch Bekannte hatte da sehr viel schon erleben müssen leider.
Ich glaube das kommt sehr auf die Therapeut:innen an. Ich bin weiß, aber kann das aus ner trans-Perspektive nachvollziehen. Es gibt so viele Ärzt:innen, Psychiater:innen, Therapeut:innen, etc, die ihren Job in dem Moment echt scheiße ausführen und statt professionell zu bleiben, ihrer eigenen Neugier und damit Machtposition freien Lauf lassen. Ich wurde so oft schon aus dem nichts heraus völlig unangebrachte Fragen zu meinen Genitalien und so gefragt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das mit rassistischen Fragen genauso läuft. Generell fühlen sich Menschen der Dominanzgesellschaft regelmäßig dazu berufen, alles über eine Person zu erfahren, die sie als anders/fremd wahrnehmen. Es gab immer wieder Menschen, die dann richtig empört waren, dass ich jetzt gerade nichts zu meinen OPs oder so erzählen will. Im ärztlichen/therapeutischen Setting sollte das nicht vorkommen, tut es aber leider viel zu oft. Und das ist dann noch schlimmer für dich als betroffene Person, weil das sind ja eigentlich die Leute, die dir professionell helfen sollten, an die du dich im Vertrauen wendest. Gerade Therapie ist ja eigentlich ein Ort, wo du als erwachsenen Person noch mal bedingungslose Liebe bekommen kannst und dein:e Therapeut:in immer auf deiner Seite stehen sollte. Aber das wird natürlich ausgehebelt, wenn du von dieser marginalisiert und geothert wirst…